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Google öffnet Gemini 4 Argon für AI-Pro- und AI-Ultra-Abonnenten

Am 13. Oktober 2026 hat Google Gemini 4 Argon, sein bisher leistungsstärkstes Modell, für zahlende Abonnenten der Gemini-App freigegeben; die API-Preise sollen sich nach dem 30. November verdoppeln.

AIHere-Nachrichtenredaktion· 2 Min. Lesezeit
Illustration eines leuchtenden KI-Kerns, umgeben von Code-Fenstern und gestaffelten Stufen, die Abonnementebenen darstellen.
Foto: Asoundd / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Google hat den Zugang zu Gemini 4 Argon erweitert, das das Unternehmen als sein bislang leistungsstärkstes KI-Modell bezeichnet. Das gab Google am 13. Oktober 2026 bekannt. Das Modell war Ende September vorgestellt worden und war bislang auf Unternehmen und Entwickler beschränkt. Nun steht es über die Gemini-App auch zahlenden Abonnenten zur Verfügung.

Vorerst können nur Nutzer des AI-Pro-Tarifs für 20 Dollar im Monat sowie des AI-Ultra-Tarifs, der ab 99 Dollar im Monat kostet, das Modell nutzen. Google deutete laut Berichten an, dass bis zum Jahresende weitere Nutzer Zugang erhalten könnten, nannte für andere Tarife jedoch keinen festen Zeitplan. Außerdem teilte das Unternehmen mit, Gemini 3.1 Pro noch eine Zeit lang verfügbar zu halten.

Strengere Regeln für Coding-Tools

Auf der Abo-Seite ist Argon in Antigravity und AI Studio laut Berichten AI-Ultra-Kunden vorbehalten, während Pro-Abonnenten damit im Canvas-Modus der Gemini-App Code generieren können. Google verweist auf die höheren Kosten, die beim Betrieb des Modells für agentische, mehrstufige Arbeitsabläufe anfallen. Entwickler können das Modell zusätzlich über kostenpflichtige API-Tarife in Google AI Studio, Android Studio und Google Antigravity nutzen.

Die API-Preise sind vorerst als Aktionspreise angelegt. Bis zum 30. November berechnet Google 2 Dollar pro einer Million Eingabe-Token und 10 Dollar pro eine Million Ausgabe-Token, bei gecachten Token gibt es zudem einen Rabatt von 95 Prozent. Danach steigen die Preise auf 4 bzw. 20 Dollar. Entwickler sollten diesen Anstieg einkalkulieren, bevor sie ihre Anwendungen auf dem Modell aufbauen.

Leistung und Sicherheitsversprechen

Google erklärt, Argon zeichne sich bei komplexen, mehrstufigen Expertenaufgaben in Bereichen wie Finanzen, Recht, Cybersicherheit und Wissenschaft aus. Zudem belege es im Vals Index, der wirtschaftliche und unternehmerische Fähigkeiten misst, den ersten Platz. Das Unternehmen behauptet, dass Argon innerhalb von Antigravity die eingereichten agentischen Codebeiträge um mehr als 35 Prozent steigert und den Anteil zurückgerollten Codes um etwa ein Drittel senkt. Außerdem soll das Modell bei räumlichen Aufgaben in 3D-Umgebungen besser abschneiden.

Laut Google wurde das Modell darauf trainiert, Anfragen zum Schreiben von Schadcode oder zur Herstellung gefährlicher biologischer Stoffe abzulehnen. Stößt es auf ein Hindernis, holt es menschliche Zustimmung ein, statt unsichere Wege zu wählen. Berichten zufolge schlägt Argon Konkurrenten wie GPT-6 Astra und Claude Fable 5.1 in den meisten Tests. Diese Vergleiche stützen sich jedoch größtenteils auf die eigenen Angaben des Unternehmens.

Da kostenlose Nutzer bereits auf Flash-Lite beschränkt sind, zeigt die Bindung des leistungsstärksten Modells an bezahlte Tarife deutlich, wie zentral Abonnements für die Wirtschaftlichkeit rechenintensiver KI-Dienste werden.

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