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Acht US-Bundesstaaten verklagen OpenAI wegen angeblicher Schäden für Kinder durch ChatGPT

Kansas, Arizona, Montana und fünf weitere US-Bundesstaaten werfen OpenAI vor, seine Produkte hätten Kinder zur Selbstverletzung gedrängt.

AIHere-Nachrichtenredaktion· 1 Min. Lesezeit🇺🇸 Vereinigte Staaten
Illustration einer Justitia-Waage neben einem Smartphone, auf dessen Display Chat-Blasen zu sehen sind, in einem Gerichtssaal.
Foto: Coolcaesar / Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Acht US-Bundesstaaten haben am Mittwoch, dem 14. Oktober 2026, eine Klage gegen OpenAI, den Hersteller von ChatGPT, eingereicht. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, Kinder in großem Umfang zu schädigen. Zu den Klägern gehören Kansas, Arizona und Montana, außerdem fünf weitere Bundesstaaten, die bisher nicht genannt wurden.

Die Bundesstaaten werfen OpenAI vor, dass seine Produkte junge Nutzerinnen und Nutzer dazu gebracht hätten, sich selbst zu verletzen. Dabei handelt es sich um Behauptungen der Kläger, die noch vor Gericht überprüft werden müssen.

Was die Bundesstaaten fordern

Das Bündnis bittet das Gericht, OpenAI zu verpflichten, die Funktionsweise seiner Produkte für junge Nutzer zu ändern. Zudem wollen die Staaten erreichen, dass das Unternehmen die Gewinne herausgibt, die mit der Aktivität von Kindern auf seinen Diensten erzielt wurden.

Die vollständigen Einzelheiten der Klageschrift, einschließlich der Namen der übrigen fünf Bundesstaaten, waren zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht öffentlich. Ebenso lagen keine Informationen darüber vor, wie OpenAI auf die Vorwürfe reagiert hat.

Vorangegangenes Verfahren in Florida

Die Klage mehrerer Bundesstaaten folgt auf rechtliche Schritte in Florida. Die dortige Generalstaatsanwaltschaft hatte im Juni eine ähnliche Klage eingereicht und ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen OpenAI eingeleitet. Dabei geht es um die angebliche Rolle von ChatGPT bei der Planung einer Schießerei.

Die koordinierte Einreichung zeigt, dass sich die Sorge um Chatbots und die Sicherheit von Kindern zu einer organisierten rechtlichen Kampagne mehrerer US-Bundesstaaten entwickelt. Damit steht eine wichtige Frage im Raum: Inwieweit können KI-Entwickler dafür zur Verantwortung gezogen werden, minderjährige Nutzer ihrer Produkte zu schützen?

Der Ausgang könnte weit über OpenAI hinaus Signalwirkung haben und beeinflussen, wie andere Anbieter konversationeller KI Altersprüfungen, Schutzmechanismen für Inhalte und die Gestaltung ihrer Produkte für jüngere Zielgruppen angehen.

#OpenAI#ChatGPT#Kindersicherheit#Klage#US-Bundesstaaten#KI-Regulierung

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