AIHere

Nvidia RTX Spark Laptops kommen auf den Markt: Der N1X-Chip im Test für lokale KI

Laptops mit Nvidias erstem Notebook-Chip, dem N1X, der als RTX Spark verkauft wird, erreichten Mitte Oktober die Händler. Ein erster Test des Asus ProArt P14 lobte Display und Akkulaufzeit, kritisierte aber die Lüftergeräusche.

AIHere-Nachrichtenredaktion· 2 Min. Lesezeit

Nvidias erster für Laptops entwickelter Prozessor, der N1X, ist unter der Marke RTX Spark bei den Verbrauchern angekommen. Die Geräte kamen Mitte Oktober 2026 in den Verkauf. Einer der ersten Praxistests, veröffentlicht am 16. Oktober 2026, nahm das 14-Zoll-Modell Asus ProArt P14 unter die Lupe und prüfte, was der Chip bei lokaler KI leistet.

RTX Spark vereint CPU und GPU in einem einzigen Gehäuse, das Nvidia als Superchip bezeichnet. Das Hauptmerkmal ist der schnelle, einheitliche Speicher mit bis zu 128 GB. Nvidia hatte die Laptops im Juni auf der Computex mit großem Aufwand vorgestellt und als Neuerfindung des Windows-PCs angepriesen.

Warum der einheitliche Speicher wichtig ist

Herkömmliche Laptops kombinieren meist langsamen Systemspeicher mit einer Grafikkarte, die etwa 8 GB schnellen Videospeicher bietet, zu wenig für leistungsfähige Sprachmodelle. Der Test nannte Qwen 3.8-27B, ein Modell mit 27 Milliarden Parametern, das selbst in der stark quantisierten Form IQ4_XS 14 GB benötigt, bevor noch der Kontextspeicher für echte Arbeit hinzukommt. Ein gemeinsam von CPU und GPU genutzter einheitlicher Speicher löst dieses Problem. Den Ansatz verfolgt Apple seit 2020 in seinen M-Chips, und AMD bietet ihn in der Ryzen-AI-Max-Pro-Reihe an. Der Tester merkte an, dass die NPUs, die Microsoft für Copilot+ PCs vorschreibt, hier praktisch keine Rolle spielen, da solche Modelle auf den GPU-Kernen laufen.

Fast alle großen Laptop-Hersteller bringen RTX-Spark-Geräte auf den Markt, darunter Microsoft mit dem Surface Laptop Ultra. Die meisten sind 16-Zoll-Geräte. Lenovos Yoga misst 15,3 Zoll, und Asus bietet mit dem ProArt P14 als Einziger eine 14-Zoll-Option.

Preis, Display und Geräusche

Das getestete Gerät mit 32 GB Speicher und einer 1-TB-SSD kostet 3.300 Euro. Versionen mit 64 GB gibt es ab 4.300 Euro, Modelle mit 128 GB ab 6.700 Euro. Der Chip ist eng mit Nvidias auf Linux basierenden DGX-Spark-Workstations verwandt, die Laptops laufen jedoch mit Windows 11 for Arm. Das OLED-Display mit 2880 × 1800 Pixeln erreichte gemessene 599 Nits, und der Akku hielt bei 200 Nits mehr als 19 Stunden Videowiedergabe durch.

Hauptkritikpunkt war das Lüfterverhalten: Das Kühlsystem drehte oft schon bei einem leerlaufenden Desktop auf und erreichte unter Volllast 2,7 Sone. Ein MacBook Pro mit dem Spitzenchip M5 Pro, der als Hauptkonkurrent gilt, kommt auf 4,8 Sone, allerdings nur unter starker Last. Mit 48 GB Speicher kostet diese Apple-Konfiguration rund 3.800 Euro, sodass beide Plattformen preislich in einer ähnlichen Klasse liegen.

#Nvidia#RTX Spark#lokale KI#Laptops#Hardware

Kommentare

Bitte seien Sie respektvoll. Kommentare werden automatisch geprüft; Spam, Beleidigungen und personenbezogene Daten werden entfernt. Fragen können von einer KI beantwortet werden.

Noch keine Kommentare. Starten Sie die Diskussion oder stellen Sie eine Frage.

Ähnliche Meldungen