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Google stellt Quellenlinks in AI Mode und AI Overviews stärker heraus

Google rückt Links zu Websites in seinen KI-Suchantworten weiter nach oben, erweitert Nachrichtenkarussells und macht Creator-Namen in Videoergebnissen von AI Mode anklickbar.

AIHere-Nachrichtenredaktion· 2 Min. Lesezeit

Google hat eine Reihe von Änderungen ausgerollt, über die am 16. Oktober 2026 berichtet wurde und die Links zu Quellenwebsites innerhalb seiner KI-gestützten Suchfunktionen, AI Mode und AI Overviews, deutlich sichtbarer machen. Die Updates betreffen Nachrichteninhalte, offizielle Websites und die Profile von Videoerstellern.

Da KI-Antworten Informationen aus vielen Seiten zu einer einzigen Zusammenfassung verknüpfen, können Nutzer das Gesuchte oft erhalten, ohne überhaupt auf einen Link zu klicken. Das hat Verlage beunruhigt, die einen Rückgang der Besucherzahlen über die Suchmaschine beobachten. Die neuen Maßnahmen sollen die Lücke zwischen der Zusammenfassung und den Seiten, auf die sie sich stützt, verringern.

Links rücken nach oben

Durch die Änderungen werden Links, die in KI-Antworten eingebettet sind, häufiger angezeigt und weiter oben im Ergebnis platziert. Nutzer müssen nicht mehr bis zum Ende einer langen Antwort scrollen, um zu sehen, von welcher Website eine Information stammt. Links unterhalb der Antworten erhalten außerdem kleine Vorschaubilder, damit sie besser auffallen.

Auch bei den Videoergebnissen gibt es eine Neuerung. In AI Mode hat Google die Namen der Creator anklickbar gemacht. Sie führen zum Google-Suchprofil der jeweiligen Person, wo sich weitere Arbeiten durchstöbern lassen. Die Idee dahinter: Ein einzelnes Video soll zum Ausgangspunkt werden, um das weitere Schaffen eines Creators zu entdecken.

Offizielle Websites und Nachrichtenkarussells

Wenn jemand eine bestimmte Aufgabe erledigen möchte, zeigt Google nun ein oder zwei offizielle Websites in einem eigenen Bereich ganz oben in der KI-Antwort an. So gelangen Nutzer direkt zur maßgeblichen Quelle, statt sich auf eine generierte Zusammenfassung zu verlassen. Nachrichtenkarussells, die aktuelle Meldungen mit Bildern hervorheben, werden außerdem auf weitere Sprachen und Regionen ausgeweitet.

Die Änderungen fallen in eine anhaltende Debatte darüber, wie sich KI-Zusammenfassungen auf das offene Web und die Unternehmen auswirken, die dessen Inhalte produzieren. Google erklärt, man wolle, dass Nutzer Antworten bis zu ihren Quellen zurückverfolgen und sie nicht nur auf der Ergebnisseite lesen. Wie stark die Anpassungen den Traffic bei Verlagen tatsächlich steigern werden, bleibt unklar, und das Unternehmen hat keine Zahlen genannt.

#Google#KI-Suche#AI Mode#AI Overviews#Verlage

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